Projekte

Annäherung durch Dialog

Wann
Juli 2016 bis Juni 2017
Wo
Berlin
Partner
Alkawakibi e.V. Arresalah-Moschee NARUD e.V.
Gefördert von
Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin (LEZ), über die Stiftung Nord-Süd-Brücken

Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Und wie gehen wir hier respektvoll mit Geflüchteten um? Darum ging es in unserem Bildungsprojekt „Annäherung durch Dialog“ von Juli 2016 bis Juni 2017 in Berlin.

Worum es ging

Das wichtigste Ziel war, Fluchtursachen in den Herkunftsländern im öffentlichen Diskurs klar zu benennen und Fehlinterpretationen aufzudecken. Zugleich wollten wir einen respektvollen Umgang mit Geflüchteten fördern, besonders unter Kindern und Jugendlichen der Mehrheitsgesellschaft.

Umgesetzt haben wir das Projekt unter anderem mit Alkawakibi e.V., der Arresalah-Moschee und unserer Schwesterorganisation NARUD e.V.

2016: Gespräche und Podien im Wedding

Im Herbst 2016 luden wir zu Veranstaltungen im Wedding ein, zum Beispiel:

  • 29. September 2016 Gesprächsrunde „Flucht übers Mittelmeer“ mit afrikanischer Küche bei „Kulturen im Kiez“ in der Utrechter Straße, mit mehr als 30 Teilnehmenden
  • 3. Oktober 2016 Podium „Jugendliche im Spannungsfeld zwischen Radikalisierung und Islamfeindlichkeit“ am Tag der offenen Moschee in der Arresalah-Moschee

Mehr als 70 Prozent der Expert*innen kamen selbst aus migrantischen Communitys. Die Bilanz für 2016 in Zahlen:

über 150

Teilnehmende insgesamt

60 %

fühlten sich danach besser informiert

über 70 %

beteiligten sich aktiv an den Gesprächen

2017: Projekttage an Schulen

2017 brachten wir das Thema in die Schulen. In Willkommens- und Regelklassen, unter anderem an der Leo-Lionni-Grundschule, gestalteten wir Projekttage und Unterrichtseinheiten zu Fluchtursachen, Menschenrechten und dem Recht auf Bildung.

Für die Schulen haben wir dazu eigene Materialien erstellt.

Teil unserer Dialogarbeit

Zur selben Zeit haben wir das Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialogs aufgebaut. Mehr zu unserer Dialogarbeit lesen Sie im Bereich Interreligiöser und interkultureller Dialog.

Das Projekt wurde von der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin (LEZ) gefördert und über die Stiftung Nord-Süd-Brücken abgewickelt.