Über uns

Über uns

Hilfe, Frieden, Solidarität – seit 2007

Der Afrikanische Muslimkreis AMK e.V. ist ein Netzwerk von Musliminnen und Muslimen der afrikanischen Diaspora in Berlin und Umgebung. Wir setzen uns für Entwicklung und Frieden in Afrika und für ein gutes Miteinander in Berlin ein.

Unsere Mitglieder haben ihre Wurzeln unter anderem in Kamerun, Äthiopien, Togo, Nigeria, Mali, Niger und Eritrea.

Drei Teilnehmende im freundlichen Gespräch beim AMK-Fachtag 2022, links das AMK-Roll-up

seit 2008

Partnerschaft mit ADDC in Foumban, Kamerun

seit 2012

jedes Jahr mindestens ein Fachtag oder eine große Veranstaltung

180

Frauen und junge Menschen erhielten seit 2022 in Douala und Foumban eine Berufsausbildung

1. Preis

bei der Messe der Brückenbauer 2017 für unser Schulprojekt in Kamerun

Wer wir sind

Unsere Ziele

Wir wollen Armut bekämpfen und Entwicklung und Frieden in Afrika fördern. Dabei unterstützen wir bewusst Menschen, die besonders benachteiligt sind – vor allem Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Glauben. Unsere Projekte sollen den Menschen Perspektiven in ihrer Heimat eröffnen.

In Berlin setzen wir uns für Völkerverständigung und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen ein. Migrant*innen sollen sich aktiv in entwicklungspolitische Debatten einbringen können. Wir verstehen uns auch als afrikanisches Kulturpodium und wollen afrikanische Kultur und Werte bewahren.

Unser Motto

Hilfe – Frieden – Solidarität

So steht es auf unserem Logo. Auf dem Banner bei unseren Fachtagen heißt es: „Frieden fördert Entwicklung“.

Was wir tun

Vier Arbeitsbereiche

Engagement in Afrika

Mit Partnern vor Ort setzen wir Projekte um, die größeren vor allem in Kamerun: Schulbau, Ausbildung und Berufsberatung für junge Menschen, Frauen und Binnenvertriebene sowie Hilfe bei Krankenhauskosten.

Entwicklungspolitische Bildung

Frieden und Entwicklung sind für uns eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft. Seit 2012 laden wir zu Fachtagen, Podien und Zukunftswerkstätten ein, meist mit Expert*innen aus der afrikanischen Diaspora.

Interreligiöser und interkultureller Dialog

Wir vermitteln zwischen Religionen und Kulturen. Im Wedding haben wir Moscheen, Kirchen und migrantische Vereine miteinander vernetzt und an mehreren Tagen der offenen Moschee mitgewirkt.

Teilhabe

Wir haben Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin gestärkt: mit dem Ferienprogramm AfrisCool (2018 bis 2020), mit Sport und Workshops für Frauen (2020) und mit einem Netzwerk von Schulen, Moscheen und Jugendeinrichtungen (2014).

Unsere Haltung

Wir verstehen uns als Vermittler von Mitteln und Erfahrungen – nicht als diejenigen, die Lösungen vorgeben.

Unsere Partnerorganisationen entwickeln die Projektideen gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Dabei denken wir bewusst über die Machtungleichgewichte nach, die bis heute aus der Kolonialzeit fortwirken.

Partner

Mit wem wir zusammenarbeiten

In Kamerun arbeiten wir mit zwei festen Partnerorganisationen, in Berlin mit unserer Schwesterorganisation, mit Moscheen, Kirchengemeinden und migrantischen Vereinen.

ADDC, Foumban (Kamerun)

Seit 2008 unser ständiger Partner in Kamerun. ADDC hat im Département Noun sechs Schulen und eine Kindertagesstätte gebaut und betreibt in Foumban eine Berufsschule. Gemeinsam haben wir ein Schulgebäude in Koufomloum errichtet und ein Beratungszentrum für Existenzgründung und Berufsorientierung eingerichtet.

J2DC, Douala (Kamerun)

Jeunesse pour le Développement Durable du Cameroun wurde 2018 gegründet und arbeitet ganz ehrenamtlich. Mit J2DC haben wir in Douala und Foumban Ausbildungen für Binnenvertriebene, benachteiligte Jugendliche und Frauen umgesetzt: im Nähen, in Motorradmechanik und in Kleintierhaltung.

NARUD e.V., Berlin

Unsere Schwesterorganisation in Berlin. Gemeinsam haben wir das Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialogs aufgebaut und 2020 das Ferienprogramm AfrisCool zusammen mit NARUDs Elternprojekt „SAfE – Stärkung Afrikanischer Eltern“ umgesetzt.

Netzwerke

Wir sind Mitglied in drei Verbänden und stehen im regelmäßigen Austausch mit dem Zentrum für interreligiösen Dialog.

  • Landesnetzwerk Afrikanischer Vereine (LAV e.V.)
  • Bündnis für Entwicklungspolitik mit Afrika (BEA e.V.)
  • Dachverband moveGLOBAL e.V.
  • Zentrum für interreligiösen Dialog, Berlin-Moabit

Was wir anbieten

Unsere Mitglieder bringen viele Sprachen und Erfahrungen mit. Das geben wir gern weiter:

  • Moderation von Veranstaltungen und Diskussionen
  • Übersetzung und Verdolmetschung: Deutsch, Englisch, Französisch
  • Fortbildungen und Trainings

1. Preis

Auszeichnung bei der Messe der Brückenbauer 2017

Unser Projekt „Bildungschancen für alle in Koufomloum“ gewann beim KENAKO Afrika Festival in Berlin den 1. Preis in der Kategorie „Engagement in Afrika“. Die Jury lobte besonders den inklusiven Ansatz: Das Projekt richtete sich an Mädchen, an Kinder aus armen Familien und an Kinder der Minderheit der Bororo.

Unsere Geschichte

Wichtige Stationen

Von der Gründung bis heute: Projekte in Kamerun, Bildungsarbeit und Dialog in Berlin.

  • 2007 Gründung des Vereins und Beginn unserer Entwicklungszusammenarbeit
  • 2008 Beginn der Partnerschaft mit ADDC in Kamerun
  • 2012 Erstes entwicklungspolitisches Bildungsprojekt: die Veranstaltungsreihe „Sicherheitsproblematik im Nordwesten Afrikas“
  • 2013 Erweiterung der Krankenhaus-Moschee in Foumban, mit Trinkwasser und einer Bibliothek für Kinder und Jugendliche
  • 2016/17 Neues Schulgebäude in Koufomloum; in Berlin „Annäherung durch Dialog“ und das Weddinger Netzwerk des Interkulturellen Dialogs
  • 2017/18 Beratungszentrum für Existenzgründung, Berufsorientierung und legale Migration in Foumban
  • 2018 Erstes Ferienprogramm AfrisCool für Kinder in Berlin
  • 2020 Mehr Schulplätze und eine Schneiderausbildung für Binnenvertriebene im Département Noun; in Berlin „Femmes Dynamiques“ für muslimische Frauen
  • 2022/23 Nähausbildung für Binnenvertriebene in Douala, gemeinsam mit J2DC
  • 2024/25 Ausbildung in Motorradmechanik in Douala und Foumban; zwei Fachtage zum Krieg im Sudan
  • 2025/26 Ausbildung in Kleintierhaltung und Futterherstellung in Douala und Foumban
  • 2026 Zukunftswerkstatt „Kamerun – Auf dem Weg zu einer 3. Republik?“

Förderung

Wer unsere Arbeit möglich macht

Wir finanzieren unsere Arbeit aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Für größere Projekte erhielten wir Fördermittel, unter anderem von:

  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), über Engagement Global und die Stiftung Nord-Süd-Brücken
  • Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin (LEZ)
  • Schmitz-Stiftungen
  • Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
  • Brot für die Welt
  • Robert Bosch Stiftung

Sprechen Sie uns an

Fragen zu unseren Projekten, Interesse an einer Zusammenarbeit oder an unseren Veranstaltungen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.